Worte öffnen Wege zur Seele. Meine Texte wollen diese Wege gehen. Den Leser berühren, Träume Gestalt nehmen lassen, innere Welten und Kräfte erkunden, Unrecht anprangern und sich selber im Fremden erkennen, darin liegt für mich der Sinn des Schreibens.

1992   Prosapreis des Waldenburgertals

 

  Roman „Geflochtene
Wege”

 

 

Maria Magdalena Moser's Roman „Geflochtene Wege zwischen Wurzeln und Verlust in Bolivien” spielt in den bolivianischen Anden und schildert bewegende und doch in diesem Umfeld alltägliche Geschichten, die eine ängstlich versteckte Wirklichkeit aufzeigen: den Überlebenskampf einer seit Jahrhunderten unterdrückten Bevölkerung. Die Figuren bewegen sich zwischen einer Kultur der bolivianischen Moderne und ihren traditionellen Wurzeln, zwischen Trostlosigkeit und Lebensmeisterung, zwischen Resignation und dem Kampf um Würde.

Dank umfangreicher Recherchen und vieler Schilderungen direkt betroffener Personen greift die Autorin fast ausnahmslos auf authentische Handlungselemente zurück. Die Verflechtung dieser Stränge lässt ein menschlich differenziertes Beispiel gesellschaftlicher Realität entstehen.

 

Berichte über ein ungewöhnliches Unterfangen
Als Familie mit vier schulpflichtigen Kindern auf dem Frachtschiff nach Südamerika zu reisen, dort in einem Land das am Bürgerkrieg vorbeigeht in Eigenregie ein Projekt für die Schwächsten aufzubauen, führt unweigerlich zu unerwarteten Erlebnissen.
Die Berichte darüber finden sich im Archiv von www.dienstmaedchen-bolivien.org/iframe/archiv.htm
(20.04.2007 - 16.06.2008)

www.dienstmaedchen-bolivien.org/news/reisebeginn.htm